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Ein schwarzes Schaf mehr

Im alten Mauerstreifen

Seit letzten Samstag bin ich nun wieder endgültig wieder zurück von meinem Auslandsemester in Berlin. Ein schönes Bildchen zur Rückreise gibts in Paul's Blog (danke nochmals). Die mir bleibenden dreieinhalb Wochen gingen leider viel zu schnell vorüber und waren gefüllt mit langen Abenden im Weinsalon und anderswo, Dachklettern, neuen kulinarischen Entdeckungen und vielen netten Gesprächen mit netten Menschen. Inzwischen hat mich zumindest für eine Woche der Alltag schon wieder. Trotzdem bleibt etwas Zeit für die versprochene ausführlichere Bilanz:

Der Alltag an der FHTW

Einiges zur FHTW habe ich bereits in meinem «Bericht zur Halbzeit» geschrieben, wovon alles auch für den Rest des Semesters seine Gültigkeit behielt. Zum Niveau ist – vom etwas unterschiedlich ausgerichteten Studengang mal abgesehen – zu sagen, dass sich dieses nur geringfügig von demjenigen an der ZHW (bzw. ab dem kommenden Semester ZHAW) unterscheidet. Auch dort ist dies vor allem von den Dozenten abhängig. Die zu erbringenden Leistungsnachweise, sprich Belege und Arbeiten sind aber sicher zahlreicher und zeitaufwendiger, dafür tragen diese dann aber auch zu einem schönen Teil zur Note bei, bzw. machen diese bei den Laborübungen ganz aus. Dies ist dann auch der einzig nennenswerte Unterschied: die benoteten Labore, welche ich bisher von der ZH(A)W so nicht kannte. Wie bereits erwähnt kann ich mit meinen Leistungen zufrieden sein und hoffe, dass diese hier dann auch anerkannt werden und ich keine oder nur wenige Kurse nachholen muss.

Stadt und Leute

Auch nach einem halben Jahr in Berlin gibt es noch viele Ecken, die ich noch nie besucht habe. Meine "Stammkieze" Friedrichshain und Kreuzberg (wobei da vor allem das bekanntere SO 36) kenne ich aber mittlerweile ziemlich gut, auch wenn ich eigentlich gar nicht da gewohnt habe (und in Biesdorf kenn ich mich auch ganz gut aus). Leider allgegenwärtig ist vor allem im Friedrichshain die schleichende Gentrifizierung der Altbaugegenden, was in meinen Augen auch mit einem Verlust der Identität dieser Quartiere einher geht. Bleibt zu hoffen, dass bis zu meinem nächsten Besuch noch nicht alles kaputtsaniert ist...

Und Menschen lernt man an fremden Orten eigentlich zwangsläufig neue kennen. Dass ich aber so viele nette Leute auf einem Haufen (wieder-)treffen werde, hätte ich mir vorher sicher nie erträumen können. Ich hätte bestimmt nur halb so viel über Berlin erfahren und in die Stadt eintauchen können, hätte ich sie nicht gehabt. Danke euch allen für die schöne Zeit, ihr wisst, wer ihr seid! :-)

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Kommentare (3)  Permalink

Kommentare

tobias @ 30.08.2007 23:58 CEST
Und stony, zufrieden? ;-)
stony @ 31.08.2007 13:44 CEST
jop, richtig zufrieden!

schöner Beitrag! So macht lesen Spaß!
dieter gramzow @ 31.08.2007 13:57 CEST
Der Dank gilt auch Dir, Tobias. Ohne Dich hätten wir weiterhin den Hass auf die Schweizer gehabt. Durch Dich betrachten wir das Ganze jetzt etwas entspannter und verstehen Eure Scheuklappensicht. Wir respektieren eure soziale Behinderung.

müäähhhhhh (klatsch, klatsch)....

Nein, nein....
Ich vermisse Dich hier, alda...

Berlin bleibt immer ein Teil Deines Herzens... und anders herum genauso...

Gruss,
Dein juta Kumpel... DITA
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