24C3 Rückblick

Der 24C3 ist bereits seit 3 Tagen Geschichte, höchste Zeit für ein kleines Fazit.
Das gesehene Vortragsprogramm war von einigen Ausnahmen abgesehen lohnenswert, wobei man sagen muss, dass ich pro Tag nur etwa deren 3-4 gesehen habe. Dies lag entweder daran, dass ich gerade mit anderen Aktivitäten vor Ort oder auch anderswo beschäftigt, oder aber der entsprechende Vortragssaal bereits heillos überfüllt war. Die Atmosphäre am Congress fand ich sehr angenehm, auch wenn es teilweise doch sehr viele Leute auf einem Haufen waren. Erfreulich war diesbezüglich die bunte Durchmischung des Publikums, welches nicht nur aus dem männlichen Nerd-Stereotypen bestand. Das WLAN war in den ersten drei Tagen leider ziemlich instabil, was unter anderem auch ein Grund für fehlende Posts während des Congress ist. So musste die Ablenkung in den Pausen oder während den Durchhängern im Vortragsprogramm halt anderswo (Essen, Mate, Schlafen, Congress-Gebäude erkunden) gesucht werden. Und natürlich blieb auch noch etwas Zeit, sich mit Freunden zu treffen (auch solchen, die mit dem Congress nichts anfangen können).
Für mich alles in allem eine lohnende Reise nach Berlin, mal schauen, ob's nächstes Jahr wieder was wird.
Alle, die nicht da waren oder sich einen bestimmen Vortrag (nochmals) ansehen wollen, können die Video-Mitschnitte der meisten Vorträge bereits herunterladen.
Ein schwarzes Schaf mehr
Seit letzten Samstag bin ich nun wieder endgültig wieder zurück von meinem Auslandsemester in Berlin. Ein schönes Bildchen zur Rückreise gibts in Paul's Blog (danke nochmals). Die mir bleibenden dreieinhalb Wochen gingen leider viel zu schnell vorüber und waren gefüllt mit langen Abenden im Weinsalon und anderswo, Dachklettern, neuen kulinarischen
Entdeckungen und vielen netten Gesprächen mit netten Menschen. Inzwischen hat mich zumindest für eine Woche der Alltag schon wieder. Trotzdem bleibt etwas Zeit für die versprochene ausführlichere Bilanz:
Schwarze Schafe

Gestern im Kino International gesehen: Schwarze Schafe, ein wirklich sehr sehenswerter Film über Berlin und einige seiner doch sehr seltsamen Bewohner. Bei dem teilweise tiefschwarzen Humor bleibt einem das Lachen mehr als einmal im Hals stecken und man würde einen solch gewagten Film wohl weniger von einem Schweizer erwarten.
Vorbei, vorbei
Mit dem gestrigen Kolloquium (quasi eine bewertete Laborübung) gingen für mich hier an der FHTW die Prüfungen und somit auch der offizielle Teil meines Auslandsemesters zu Ende. Mit den bisher erhaltenen Resultaten kann ich sehr zufrieden sein, ich hoffe die anderen werden ähnlich gut ausfallen. Mit einer umfassenden Bilanz werde ich mir noch etwas Zeit lassen, jetzt wollen erst mal die freien Tage genossen werden - für ein paar Tage geht's dann vorübergehend auch in die Schweiz. Die restlichen knapp vier Wochen, die mir danach noch in Berlin bleiben, werde ich hoffentlich noch zu ausgiebigem Fotografieren und Erkunden diverser kultureller und kulinarischer Einrichtungen nutzen können. Und ein kleines Abschlussfest wirds dann auf jeden Fall auch noch geben...








